Ein Foto aus Marokko gibt den McCanns Hoffnung

Nachdem die Behörden in letzter Zeit vermehrt davon ausgegangen waren, dass Madeleine McCann tot ist und ihr Leichnam im Meer versenkt wurde, gibt ein Urlaubsfoto aus Marokko den Eltern der Vierjährigen wieder Hoffnung. Aufgenommen wurde es vor rund drei Wochen und zeigt ein blasses, blondes Mädchen auf dem Rücken einer Marokkanerin.

Die Spanierin, die das Foto gemacht hatte, leitete es unverzüglich an die zuständigen Behörden weiter. Derzeit wird das Foto, das leider nicht sehr scharf ist und auch nur einen Teil des Gesichtes von einem Mädchen zeigt, noch ausgewertet. Für die McCanns wäre eine eindeutige Analyse, die das Kind als Madeleine ausweist, das schönste Geschenk und gleichzeitig eine Entlastung von allen Vorwürfen.

Nach bislang nur mündlichen Berichten ist dies der erste konkrete Hinweis. Vorher waren schon aus Belgien, Malta und Griechenland Zeugen aufgetaucht, die Maddy gesehen haben wollen, allerdings kein Foto oder Video vorweisen konnten.

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Braga ist immer einen Besuch wert


Wann genau Braga das Stadtrecht erhalten hat, lässt sich heute leider nicht mehr rekonstruieren. Sicher ist nur, dass die heutige Hauptstadt vom Distrikt Braga sehr alt ist und das Gebiet bereits zur Zeit der Kelten besiedelt war. Später waren es die Römer, Sueben und die Araber, ehe der Ort in die Grafschaft Porto und damit das Reich von Portugal eingegliedert wurde. 155.000 Einwohner leben heute in der schönen Stadt, die sich aus 23 Gemeinden zusammensetzt. Im Kreis Braga sind es 62 Gemeinden.

Bekannt ist die Stadt vor allem für ihren Fußballverein, Sporting Braga, der in der Superliga aktiv ist, bislang allerdings noch keine herausragenden Erfolge verbuchen konnte. Für sportlich weniger Interessierte bietet Braga eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Um auch in der Umgebung historische Bauwerke und Einrichtungen besuchen zu können, bietet es sich an, bei einer Autovermietung in Braga einen Leihwagen zu nehmen.

In der Stadt selbst lohnen sich Abstecher zum Hauptplatz, der sich direkt im Zentrum befindet, den heiligen Berg, das Santuário do Sameiro, das zweitgrößte Marienheiligtum des Landes, zum Biscainhos-Museum, der etwa fünf Kilometer von Braga entfernt liegenden Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte sowie zur Kathedrale Se Velha, zu der auch die Königskapelle gehört.

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Chefinspektor im Fall Madeleine tritt zurück

Der Fall Madeleine hat die portugiesischen Behörden und Ermittler bislang eher schlecht dastehen lassen. Der Druck, der durch die enorme Medienpräsenz noch verstärkt wurde, hat Spuren hinterlassen. Der zuständige Chefinspektor ist jetzt zurückgetreten. Und auch bei den Richtern an der Algarve liegen die Nerven blank.

Richter Pedro Daniel dos Anjos Frias plädierte vor dem Richterrat dafür, ihn von der Schweigepflicht zu entbinden, damit er sich öffentlich zu den Ermittlungen äußern könne. Er möchte damit den vor allem in England immer wieder geschürten Spekulationen ein Ende bereiten. Sein Antrag wurde allerdings abgelehnt. Es sei nicht seine Aufgabe, der Öffentlichkeit Informationen zu präsentieren.

Für die Eltern von Madeleine entspannt sich derweil die Lage. Dass sie nochmals zum Verhör nach Portugal müssen, wird immer unwahrscheinlicher. Es gebe keine neuen Ergebnisse, die ein Verhör rechtfertigten, so Staatsanwalt Luis Bilro Verao. Denn auch die DNA-Spuren im Leihwagen seien nicht eindeutig Maddy zuzuordnen. Sie könnten, heißt es, auch wenn den Zwillingsgeschwistern sein.

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Maddy im Meer versenkt?

Die Eltern von Madeleine lassen die Verdachtsmomente gegen sie nicht unkommentiert. Vielmehr setzen sie wieder auf die Karte, die sie schon nach der Entführung am 3. Mai mit großem Eifer gezogen hatten: die Medien. Mit umgerechnet 120.000 Euro starten sie erneut eine Kampagne, mit der sie auffordern, jeden Stein auf der Suche nach der Vierjährigen umzudrehen.

Das Geld für die Aktion stammt aus dem Fonds für Maddy. 1,5 Millionen Euro sind bereits gesammelt worden, um die Ermittlungen voranzutreiben. Das Vorgehen der McCanns, die sich immer wieder die Medien zunutze gemacht haben und selbst den Papst für sich einspannen konnten, trifft auf ein geteiltes Echo. Viele kritisieren die andauernde Medienpräsenz von Kate und Gerry McCann.

Im Fall selbst ist neben der Mutter nun wieder der Brite ins Blickfeld der Ermittler gerückt. Der Mann, der an der Algarve Nachbar der Familie war, soll das Kind von einer Yacht aus mit Steinen beschwert ins Meer geworfen haben. Andere Medien berichten, die Eltern hätten mit Hilfe von Komplizen den Leichnam im Meer versenkt. Die Wahrscheinlichkeit, die Leiche zu finden, wird von der portugiesischen Polizei inzwischen als sehr gering bezeichnet.

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Kate McCann soll sich überfordert gefühlt haben

Während die McCanns in der heimischen Grafschaft Leicester Besuch von Sozialarbeitern hatten, bei dem es um das Wohl der anderen beiden Kindern, Amelie und Sean, ging, sickern nach und nach neue Ergebnisse der Untersuchungen sowohl der portugiesischen als auch der englischen Polizei durch. Sie werfen kein gutes Licht auf die Eltern von Madeleine.

Sie wurden von der Polizei schon vorige Woche als Verdächtige eingestuft. In dem Fall ist es Usus, dass die britischen Behörden, in dem Fall der Fürsorgedienst, prüfen, wie es um die Familie, insbesondere die Kinder bestellt ist. Die McCanns sollen selbst um das Gespräch gebeten haben. Sie wollen, wird der Bruder von Gerry McCann zitiert, weiterhin mit allen kooperieren. Das ist umso wichtiger, da die Eltern von Maddy wieder zum Verhör nach Portugal geladen wurden und die Möglichkeit besteht, dass sie verhaftet werden. Sollte dies der Fall sein, soll sich die Schwester des Vaters sich um die Zwillinge der McCanns kümmern.

Die Untersuchungsergebnisse sprechen jedenfalls nicht für Kate McCann und ihren Mann. Die im Mietwagen gefundenen Körperflüssigkeiten von Madeleine sollen Spuren von Schlafmitteln aufgewiesen haben. Zudem wird in portugiesischen Zeitungen verbreitet, der Vater habe zugegeben, dass die Kinder an jenem Abend Beruhigungsmittel erhalten hätten. Bestärkt werden diese Vermutungen durch das Tagebuch der Mutter. Die Auswertung umfasst 4000 Seiten, aus denen hervorgehen soll, dass sie Probleme bei der Erziehung hatte. Vor allem Madeleine habe ihr das Leben aufgrund ihrer exzessiven Aktivität schwer gemacht. Kate McCann fühlte sich ausgelaugt, heißt es. Diese Aussage soll auch in Aufzeichnungen auf dem Notebook gefunden worden sein.

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Eltern von Madeleine wieder in England

Kate und Gerry McCann sind zurück in England. Die Eltern der seit vier Monaten verschwundenen Madeleine haben die Algarve an Sonntag schon beinahe fluchtartig verlassen und waren auf allen Nachrichtensendern dabei zu beobachten, wie sie sich mit ihrem Wagen den Weg durch die Medien bahnten. Maddys Eltern waren kurz zuvor von der Polizei als Verdächtige eingestuft worden.

Anlass waren die DNA-Spuren, die an Kate McCanns Kleidung und im Leihwagen der Familien gefunden worden waren. Es folgten stundenlange Verhöre, in denen der Mutter auch ein Deal angeboten worden sein soll. Zwei Jahre Haft, wenn sie zugebe, ihre Tochter versehentlich getötet zu haben. Doch die Eltern bleiben bei ihrer Aussage, die sie auch bei der Landung in East Midlands wiederholten: „Wir haben nichts mit dem Verschwinden von Maddy zu tun“.

Das glauben auch die britischen Medien und die Experten der englischen Polizei. Die Spuren könnten gar nicht einwandfrei Madeleine zugeordnet werden, heißt es. Der Fall wird in England sehr genau beobachtet und von den Boulevardzeitungen begleitet. Für die Eltern, die selbst für den Medienrummel gesorgt hatten, kommt das jetzt einem Spießrutenlauf gleich. Zumal sie in den kommenden Tagen wieder in Portugal vernommen werden sollen. Die Polizei könnte dann auch für die Festnahmen der McCanns sorgen. Denn – so eine portugiesische Nachrichtenagentur: Die Abreise soll nicht mit der Polizei abgesprochen gewesen sein.

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Die Mutter von Madeleine soll im Verdacht stehen, ihr eigenes Kind getötet zu haben

Der Wind hat sich für die Eltern von Madeleine McCann gedreht. Schlug ihnen bislang eine Welle des Mitgefühls entgegen, haben sie jetzt mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Kate McCann, Mutter der vermeintlich entführten Maddy, gilt nicht länger nur als Zeugin. Sie wird von der Polizei laut gut informierten Kreisen nun als Tatverdächtige behandelt. Grund sind sehr wahrscheinlich die Ergebnisse der DNA-Analysen, die von britischen Experten vorgenommen wurden.

Demnach sollen Leichenspürhunde an der Jeans der Mutter Witterung aufgenommen haben. Für die Ermittler ein Zeichen dafür, dass die vierjährige Maddy von den eigenen Eltern umgebracht worden sein könnte. Elf Stunden hat die Vernehmung der Mutter in Portugal gedauert, immer dabei der Anwalt der Familie. Genauere Angaben werden für heute erwartet. Dann sollen, vermutet man, auch Einzelheiten der Untersuchungen aus England bekannt gegeben werden.

Im Moment sind es nur Vermutungen, die verbreitet werden und von einigen portugiesischen Zeitungen schon vor Monaten publiziert wurden. Die Eltern sollen Madeleine fahrlässig durch eine zu hohe Dosis an Beruhigungsmitteln getötet haben. Diese Version sehen die McCanns als Versuch, Fehler bei den Ermittlungen zu vertuschen. Ein Psychologe, der sich mit dem möglichen Szenario befasst hat, erklärte, die Eltern hätten in dem Moment nicht mehr gewusst was sie machen und die Tat komplett verdrängt.

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Wohnung, Haus oder Algarve Villa


Eine Ferienwohnung an der Algarve hat viele Vorteile, auch wenn die Betten morgen selbst gemacht werden müssen (wenn man denn möchte) und die Handtücher nicht täglich vom Personal gewechselt werden. Es sind die Freiheit und Flexibilität, die eine Ferienwohnung an der Algarve ausmachen. Das Gedränge am Buffet ist passé, die Öffnungszeiten der hoteleigenen Restaurants spielen keine Rolle und man ist sein eigener Herr.

Das gilt für die Ferienwohnung und jedes Algarve Ferienhaus bzw. jede Villa an der Algarve, die für die schönste Zeit des Jahres gemietet werden kann. Reicht Singles eine kleine, aber komfortable Wohnung, sollte es für Familien schon eine etwas größere Unterkunft sein, die genügend Zimmer für die Kinder bietet. Je nach Geldbeutel steht auch die eine oder andere Algarve Villa für Touristen zur Verfügung, samt Hauspersonal.

Kostet die Poolvilla mit mehreren Ebenen für sechs Personen mit Blick aufs Meer 2000 Euro und mehr pro Woche, ist eine ruhig gelegene Wohnung in Albufeira, ausgelegt für die gleiche Personenzahl schon ab 280 Euro in der Woche zu haben. Es hängt immer ein wenig von der Lage und der gewünschten Reisezeit ab, wie hoch die Vermieter die Kosten für eine Ferienwohnung an der Algarve ansetzen. Ein wenig im Internet die Preise zu vergleichen, kann nie schaden. Denn das ein oder andere Schnäppchen ist auch bei einer Algarve Villa zu machen.

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Madeira Last Minute buchen


Wenn das Wetter mal wieder so gar nicht der Jahreszeit entspricht, man einfach mal aus dem Alltagstrott ausbrechen möchte und noch ein paar Tage Urlaub hat, die auch problemlos bewilligt werden, bietet es sich an, Madeira Last Minute zu buchen. Ein Urlaub auf der Insel ist ganzjährig ein Vergnügen, vor allem, wenn man Ruhe sucht und gemütlich durch ein nahezu unberührtes Fleckchen Erde wandern möchte.

Madeira Last Minute zu buchen, ist angesichts der Vielzahl von Angeboten kein Problem. Nahezu jeder große Reiseanbieter hat für Kurzentschlossene noch Kontingente für die portugiesische Insel im Programm. Kein Wunder, denn Madeira gilt das gesamte Jahr über als lohnenswertes und immer beliebter werdendes Ziel. Und die Preise können sich auch sehen lassen: Ein Kurzurlaub auf der Blumeninsel ist schon für unter 350 Euro zu haben.

Wie bei jeder Reise, die nicht langfristig geplant, sondern eher spontan beschlossen wird, muss man allerdings ein paar Abstriche machen. Das gilt auch bei Madeira Last Minute. Nicht immer ist es der nächstgelegene Flughafen, von dem die Maschine startet. Hier muss ein wenig recherchiert werden, damit die Anreise so komfortabel wie möglich ist. An Hotels, die noch ein Zimmer frei haben, mangelt es jedenfalls nicht.

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Blutspuren nicht von Madeleine McCann

Sean und Amelie vermissen ihre Schwester, Madeleine McCann. Die zweijährigen Zwillinge haben vom ganzen Trubel nach der Entführung der Vierjährigen so gut wie gar nichts mitbekommen, was sicherlich auch besser so ist. Sie wissen nur, dass Maddy nicht da ist und das macht den Kleinen zu schaffen. Nach Rücksprache mit einer Psychologin haben die Eltern den beiden die bittere Wahrheit erzählt. Jetzt wissen Amelie und Sean, dass ihre Schwester verschwunden ist und seit über 100 Tagen verzweifelt auf der ganzen Welt gesucht wird.

Ein Lebenszeichen von Madeleine McCann gibt es nicht. Die von der portugiesischen und zuletzt verstärkt von der britischen Polizei vorgenommenen Untersuchungen stecken wieder einmal in einer Sackgasse – oder es werden Informationen zurückgehalten. Jedenfalls hat die Untersuchung der Blutspuren im Appartement an der Algarve die Vermutung, Madeleine sei schon im Hotelzimmer getötet worden, zerschlagen. Das Blut stammt nicht von Maddy. Ein Ergebnis, das zumindest ein wenig Hoffnung lässt.

Kate und Gerry McCann, die bei der Suche nach ihrer Tochter Unterstützung von allen Seiten erhalten haben, unter anderem von Papst Benedikt, werden unterdes Portugal nächsten Monat verlassen. Die finanzielle Situation wird als ein Grund für diesen Schritt genannt.

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