Was sich momentan an Portugals Küste abspielt, zeichnet ein düsteres Zukunftsszenario. Das Meer dringt immer weiter vor und zeigt den Menschen ihre Grenzen auf. 67 Prozent der Küstenlinie Portugals sind bedingt durch Erosion und das Vordringen des Meeres bedroht.
Deutlich wird das vor allem am Hausstrand von Lissabon. Hier haben die kräftigen Wellen besonders großen Schaden angerichtet. Die Dünen konnten der Kraft des Wassers nicht standhalten. Mit Sand und Steinen werden die Dünen schon seit Wochen verstärkt. Allerdings reicht eine stürmische Nacht, um die Bemühungen des Tages zunichte zu machen.
Besonders betroffen ist der Distrikt Aveiro. 150 Meter ist die Wasserlinie in dem Badeort Esmoriz in den vergangenen Jahren bereits vorgerückt. Als das Wasser über den Schutzwall gelangte, mussten einige Bewohner evakuiert werden. Die Fluten waren bis an die Fischerhäuser gelangt. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass im Distrikt Aveiro rund 4000 Wohnungen und Häuser direkt durch das Meer bedroht sind.
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Das ist natürlich traurig, aber es schmelzen viel zu viele Eisblöcke in der Antarktis. Hier merkt man das auch ganz stark. Natürlich gibt es auch natürliche Ursachen, aber der Mensch greift zu stark in die Umwelt ein.
Das sieht man auch bei den Ostfriesischen Inseln ganz stark